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Kopfhautprobleme

                                                          Mögliche Kopfhautprobleme

Trockene Kopfhaut
Deshalb juckt der Kopf
Nicht jeder Mensch leidet an trockener Haut, denn ob die Haut eher trocken oder fettig ist, wird vererbt. Durch Umwelteinflüsse, Hormone (wie in der Pubertät) oder durch Krankheiten tritt diese Veranlagung mal mehr oder weniger auf. Frauen neigen zudem eher zu trockener Haut als Männer.

Normal-feuchte und trockene Haut
Trockene Kopfhaut kann durch zu wenig Hauttalg oder zu wenig Feuchtigkeit entstehen. Normalerweise produzieren Talgdrüsen in der Haut den Hauttalg (ein Lipid). Das Lipid verbindet sich mit der Feuchtigkeit aus den Hautporen zu einer Hydro-Lipid-Schicht. Diese Schutzschicht wird auch als Säureschutzmantel bezeichnet. Die Hydro-Lipid-Schicht schützt und pflegt unsere Haut von Kopf bis Fuß.
Fehlt Feuchtigkeit oder Hauttalg, verteilt sich die Schutzschicht nicht ausreichend und die Haut spannt, juckt und schuppt sich. Die fehlende Schutzschicht hat auch oft Auswirkungen auf die Haare: Sie sind meistens spröde, stumpf oder sehen glanzlos aus.

Seborrhoische Dermatitis
Man erkennt die seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut an einer fettigen, fest haftenden, gelb-bräunlichen Schuppenkruste („Gneis“) der Kopfhaut. Sie tritt bei drei bis vier Prozent aller Säuglinge auf, und zwar oft schon in den ersten Lebenswochen. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können Kopfgneis bekommen. Anfangs noch milchig bis gelblich, wird die Kruste mit der Zeit immer dunkler, bis sie eine bräunliche Farbe hat. In den meisten Fällen verschwindet Kopfgneis bei Säuglingen auch ohne Behandlung innerhalb weniger Monate.

Was ist fettige Kopfhaut?
Eigentlich hat jeder Mensch eine fettige Kopfhaut. Die Haut reinigt die Poren durch die Absonderung von Talg. Bei einem Zuviel an Talg verstopfen die Poren und geben den Talg an die Haare ab. So wird zunächst der Ansatz fettig, später die ganzen Haare. Experten sprechen von fettiger Kopfhaut wenn das Haar besonders häufig gewaschen werden muss. Bei normal fettiger Kopfhaut werden die Haare einige Male pro Woche gewaschen. Wenn die Haare jedoch kurz nach jedem Waschen ölig und fettig aussehen, liegt ein Problem vor. Meist tritt fettige Kopfhaut in der Pubertät auf.
Eigentlich ist mäßig fettige Kopfhaut ein normaler Reinigungsmechanismus der Haut. An unbehaarten Stellen der Haut ist der Talg an der Oberfläche sichtbar und kann abgewaschen werden. Die Kopfhaut gibt den überschüssigen Talg an die Haare ab. Neben Ursachen wie Hormonveränderungen während der Pubertät kann auch das häufige Waschen fettige Kopfhaut auslösen. Denn das Waschen stört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut, den die Haut wieder versucht aufzubauen. Vor allem Frauen sind von fettiger Kopfhaut betroffen. Auch eine ungesunde Lebensweise mit ungesunder Ernährung mit Fertigprodukten, wenig Bewegung und frischer Luft, Alkohol oder Zigaretten wirkt sich auf das Hautbild negativ aus.

Hautpilz durch fettige Kopfhaut
Bei fettiger Kopfhaut produzieren die Talgdrüsen zu viel Fett und Nährstoffe. Dadurch bilden sich größere, meist gelbliche Schuppen, die sich nicht so leicht von der Kopfhaut lösen. Bei fettiger Kopfhaut können sich Pilze bilden. Zum Beispiel wandeln verschiedene Hefepilze das Fett in aggressive Fettsäuren um. So entstehen noch mehr Schuppen und Rötungen.